Großhandel


Fallbeispiel Gremlin Electronics

Gremlin Electronics

Lange Wiederbeschaffungszeiten und Beschaffungsrestriktionen wie Container-Komplettierung stellen in der Beschaffung von Einkaufsteilen und Fertigwaren eine Herausforderung dar.

Zusammen mit einer großen Anzahl von Produkt- und Sortimentsänderungen, starken Mengenschwankungen und häufigen Terminverschiebungen auf der Nachfrageseite kann dies bei Einsatz klassischer Planungs- und Dispositionsfunktionen schnell zu Überbestand bzw. fehlender Lieferbereitschaft führen. Die Gremlin Electronics Inc.*) in Großbritannien hat sich als Handelsunternehmen der Herausforderung gestellt, trotz träger Beschaffung und stark schwankender Kundennachfrage ihre Bestände zu senken und die Lieferbereitschaft zu steigern. Durch die leistungsfähigen, simulationsoptimierten Planungs- und Dispositionsmethoden von DISKOVER konnte Gremlin Electronics die Lieferbereitschaft steigern und seine Bestände reduzieren.

*) Namen aus unternehmenspolitischen Gründen geändert.


Fallbeispiel Hansa-Flex

DISKOVER SCO optimiert die Distribution in über 250 Filialen
Hohe Verfügbarkeit und automatisierte Dispoparameter
Von Dr. Bernd Reineke, Abels & Kemmner GmbH, Christian-Hans Bültemeier und Michael Meier (HANSA-FLEX)

HANSA-FLEX ist Europas führender Systemanbieter in der Fluidtechnik und Wertschöpfungspartner für Unternehmen jeder Größe. Die Bedeutung der Fluidtechnik wächst weltweit und mit ihr die Nutzenerwartungen der HANSA-FLEX Kunden in allen Bereichen der Wirtschaft, in Deutschland und weltweit.


Fallbeispiel Trost SE

Trost setzt auf Automatisierung in der Disposition
von Dr. Reiner Schmitz (Trost SE), Dr. Bernd Reineke (Abels & Kemmner GmbH)

Fangen wir mit einer ganz normalen Kennzahl an: in einem konventionell disponierenden Unternehmen verantwortet ein Disponent ca. 1.000 bis 5.000 aktive Artikel. In einem Unternehmen mit automatisierter Disposition können es mehr als 100.000 aktive Artikel pro Disponent sein! Es lohnt sich also, sich mit der Automatisierung in der Disposition zu befassen und die Möglichkeiten und Erfahrungen mit diesem Thema zu erfahren. In diesem Artikel lesen Sie, wie die Firma Trost vorgegangen ist, um ihr logistisches Geschäftsmodell in Regelwerke und Entscheidungstabellen abzubilden und die Prozesse weitgehend zu automatisieren.


Fallbeispiel ASAJ

Automatisierte Disposition minimiert Portfolio-Risiken

Wollen Großhändler im Internetzeitalter bestehen, müssen sie immer mehr Artikel in immer kürzerer Zeit liefern können. Damit die Lagerbestände bei hunderttausend und mehr Artikeln nicht explodieren, kann nur eine automatisierte Disposition die Bestände senken, ohne die Lieferbereitschaft in Leidenschaft zu ziehen oder alternativ die Personalkosten in die Höhe schnellen zu lassen. Advanced Planning & Scheduling Software wie DISKOVER SCO der SCT GmbH können hier helfen. So die Erfahrungen des in der FEGIME organisierten Großhändlers ASAJ.

Heute sind wir es gewohnt, binnen 24 Stunden selbst die exotischsten Produkte per Post mit Losgröße 1 geliefert zu bekommen. Das hat auch immense Auswirkungen auf die B2B Nachfrage im Einzelhandel und Handwerk. Großhändler müssen ihr Sortiment erweitern und/oder vertiefen, um die zunehmend fragmentierte Nachfrage zuverlässig befriedigen zu können. Lagerkapazitäten für eine schnelle Lieferung kann man aber nicht beliebig erweitern, da zunehmende Artikelvielfalt ja auch Kosten bindet. Neben der reinen Kapitalbindung, die große Mengen an Liquidität bindet, die an anderer Stelle evtl. wirkungsvoller eingesetzt werden könnte, verursachen Bestände 18 bis 30 Prozent der Bestandswerte an laufenden Kosten pro Jahr. Diese setzen sich aus Kapitalkosten, Versicherungen, Verwaltungaufwänden, Überalterung und Verschrottung und weiteren Kostengrößen zusammen. Diese Kosten muss der Großhandel bezahlen, wenn seine Logistikkette nicht stimmt. Wie kann man aber trotz steigenden Artikelzahlen und sinkender Nachfrage pro Artikel die Lieferbereitschaft steigern und gleichzeitig die Beständen abbauen?

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