Produzierende Industrie


Fallbeispiel SIHL

Neues SCM-System optimiert globale Supply Chain der Sihl Gruppe – über alle ERP-Grenzen hinweg
Ein globales, virtuell zusammengeführtes Werk

Von Fabian Ossen, Sihl Düren, und Armin Klüttgen, Abels & Kemmner GmbH

Global agierende Unternehmen, die nicht organisch gewachsen sind, sondern über Merger & Akquisitionen entstanden, müssen ihre ERP-Systeme nicht vereinheitlichen, um die Prozesse zwischen den einzelnen Standorten zu optimieren. Dispositiv reicht der standortübergreifende Einsatz eines Supply Chain Management (SCM) Systems auf Basis von Advanced Planning & Scheduling (APS) Tools wie DISKOVER, mit dem die Sihl Gruppe seit neustem ihre globale Supply Chain über die unterschiedlichen ERP-Systeme hinweg so optimiert, als ob es ein einziges Werk wäre.

Die Sihl Gruppe ist ein international führender Hersteller bedruckbarer Medien für den weltweit schnell wachsenden Digital-Druck-Markt – vom Fotopapier bis hin zu Tapeten, Kunstdruckmedien, Tickets, Labels und Verpackungen.  Das Unternehmen ist dabei das weltweit einzige, das aufgrund seines breiten Portfolios und seiner umfassenden Branchenkompetenz als Single-Source Anbieter agiert. Kunden und Partner profitieren von technologisch führenden Produktlösungen und innovativen, prozessunterstützenden Dienstleistungen zur Optimierung der Wertschöpfung. Hieran arbeiten täglich weltweit über 450 Mitarbeiter an den Hauptstandorten in Bern, Düren  und Fiskeville bei Bosten in den USA. 2018 machte Sihl 125 Mio. Euro Umsatz und lieferte über 60.000 Sendungen an über 1.000 Kunden weltweit.


Fallbeispiel Mehler Texnologies

Mehler Texnologies GmbH

Beschichtete Gewebe in allen Varianten – das ist das Geschäft der Mehler Texnologies GmbH mit Stammsitz in Hückelhoven. Diese Spezialgewebe können als hochwertige Lkw-Planen, Abdeckplanen, Containerplanen oder auch für Campingvorzelte und Markisen genutzt werden. Das mittelständische Unternehmen beschäftigt weltweit rund 600 Mitarbeiter.

Dank der hohen Transparenz von DISKOVER SCO kann Mehler Texnologies heute logistische Parameter deutlich gezielter beeinflussen, um die Lieferbereitschaft zu verbessern, Bestände nachhaltig zu senken und den Aufwand der Disposition zu reduzieren


Fallbeispiel Hansa Metallwerke

Hansa Metallwerke AG

Die Hansa Metallwerke AG ist ein Hersteller hochwertiger Designarmaturen und innovativer Brause- und Duschsysteme in Stuttgart. 1150 Mitarbeiter weltweit entwickeln und fertigen Armaturen von der klassisch-schlichten Küchenarmatur bis zur Innovation “Duschoase”.

Mit DISKOVER SCO plant und disponiert das dynamische Unternehmen die gesamten Warenströme an seinen Standorten Stuttgart, Burglengenfeld, Kralovice (Cz) und Duisburg.


Fallbeispiel Gustav Klauke

Gustav Klauke GmbH

Hohe Lieferbereitschaft, trotz möglichst niedriger Bestände bei gleich bleibender Servicequalität, sind die Anforderungen des global wachsenden Marktes an die Gustav Klauke GmbH in Remscheid.

Die Auftragsrückstände klein zu halten und extrem flexibel auf schwankende Kundenbedarfe zu reagieren und stellt eine stetige Herausforderung dar, da das Unternehmen eine Vielzahl an kundenspezifischen Produkten fertigt.

Bei der Umsetzung der Anforderungen konnte die Optimierungssoftware DISKOVER SCO großartige Hilfe leisten. In kurzer Projektzeit konnte das Unternehmen, mit Hilfe dieses ERP Zusatzmodules eine Vielzahl existierenden Probleme lösen und gleichzeitig Geld einsparen.


Fallbeispiel Oase GmbH

OASE GmbH
Von Dr. Bernd Reineke und Marina Weniger

Seit Jahrzehnten steht OASE für Produkte zur kreativen Gestaltung mit dem Medium Wasser. Faszinierende Teiche und Wasserspiele in heimischen Gärten bis hin zu imposanten Großinstallationen im öffentlichen Bereich zeigen das breite Einsatzgebiet. Gegründet im Jahre 1949 hat sich OASE zu einem »Global Player« mit Innovations- und Qualitätsführeranspruch entwickelt.

Ähnlich wie die Absatzmärkte hat sich die Beschaffungs- und Lieferstruktur bei OASE entwickelt. Die Produktion und Beschaffung erstrecken sich mittlerweile über den ganzen Globus mit Lieferanten und Dienstleistern in allen Kontinenten und Produktionsstätten im In- und Ausland.

Mit Hilfe einer geeigneten Software sollten die Beschaffungswege geplant und transparent dargestellt werden können. Weiterhin galt es die weltweit verteilten Kapazitäten zu planen, Engpässe zu erkennen und zu vermeiden. Zur Erfüllung dieser Anforderungen hat sich OASE für das Planungs- und Optimierungstool DISKOVER SCO der SCT GmbH entschieden.


Fallbeispiel GAH Alberts

GAH Alberts Gust. Alberts GmbH & Co. KG
Von Andreas Capellmann, SCT GmbH

Wollen Zulieferer von DIY Markten wie die GAH Alberts Gust. Alberts GmbH & Co. KG ihren Kunden stets volle Regale und gute Margen bieten, reicht es nicht aus, die JIT Supply Chain 4.0 aus dem Fertigwarenlager oder der letzten verfügbaren Maschine zu speisen. Wer nachhaltig erfolgreich sein will braucht eine viel weitreichendere Dispositions-Strategie, denn nur so kann man bei höchster Lieferbereitschaft den Fertigwarenbestand abbauen und so enorme Kosten sparen.

Baumärkte wollen stets volle Regale – ideal mit Schnelldrehern und guten Margen. Zuliefernde Unternehmen stellen dafür teilweise eigene Rack-Jobber bereit oder engagieren Absatzserviceunternehmen dafür, um ein jederzeit perfekt gepflegtes Sortiment präsentieren zu können. Mit Lösungen wie ‚Logistik 4.0‘ will man die Absatzzahlen noch genauer auf den Punkt bringen und im Idealfall mit Losgröße 1 reagieren. Doch all diese Bemühungen führen nicht zum Erfolg, wollen Lieferanten diese zum Teil auch sehr schwankenden Bedarfsmeldungen immer schnellstmöglich beispielsweise binnen 24 Stunden bedienen.


GAH Alberts - Lieferantenportal

Neues Lieferantenportal bei GAH Alberts
Lieferantenportal als Instrument der strategischen Disposition

Von José Garcia von GAH Alberts und Andreas Capellmann von der SCT GmbH

GAH Alberts hat sein Lieferantenportal neu aufgesetzt. Das Ziel war eine stärkere Verknüpfung mit dem strategischen Dispositionsmanagement. Heute kann GAH Alberts Lieferanten automatisch über eigene Bedarfe informieren und Bestellvorschläge aus dem Dispositionsmanagementsystem in Bestellungen umwandeln, die über das Portal mit den Lieferanten abgestimmt werden.


Fallbeispiel Anita Dr. Helbig

Anita Dr. Helbig GmbH
Von Andreas Capellmann (SCT GmbH)

Eine präzise Prognose der Absatzpotenziale sowie die optimale Disposition der Beschaffung und Fertigung ist für die oft saisonal geprägte und variantenreiche Bekleidungsindustrie von entscheidender Bedeutung. Die Anita Dr. Helbig GmbH setzt deshalb seit rund vier Jahren die Advanced Planning and Scheduling (APS) Software DISKOVER SCO ein und konnte so die Bestandssituation und Lieferbereitschaft deutlich verbessern sowie dauerhafte Kosteneinsparungseffekte erzielen.

Die Anita Dr. Helbig GmbH fertigt und vertreibt Mieder- und Bademoden in großen Cups und Größen für werdende und stillende Mütter sowie für brustoperierte Frauen, für junge modische Frauen mit großen Oberweiten und starke Frauen mit Entlastungsbedarf. Als Lagerfertiger ist der Miederspezialist auf eine gute Planungsqualität angewiesen, um die Bestände nicht unnötig hoch steigen zu lassen, aber trotzdem die von den Kunden per Sofortorder bestellten Artikel rechtzeitig liefern zu können. Als besondere Problematik kommt bei Anita Dr. Helbig hinzu, dass die Zahl der Neuheiten in Modell- und/oder Farbgestaltung stetig zunimmt. Dadurch steigt die Zahl der Planungspositionen entsprechend an.


Fallbeispiel Oras Group

Ein Maßanzug zur effizienten Planung und Steuerung von Beschaffung und Fertigung bei Oras Group

Andreas Capellmann, Olli Mäkilä, Steffen Trautwein[1]

Durch den Einsatz des APS-Systems DISKOVER zur Planung und Steuerung von Beschaffung, Fertigung und Montage verfügt die Oras-Group über eine ausgefeilte Lösung zur effizienten Abwicklung des Tagesgeschäftes.

[1] Andreas Capellmann ist Geschäftsführer der SCT GmbH in Herzogenrath / Aachen. Das Unternehmen ist Hersteller des APS-Systems DISKOVER und gehört zur A&K-Gruppe. Olli Mäkilä ist Manager, Materials Management der Oras Group, Steffen Trautwein ist VP Purchasing & Logistics der Oras Group.


Fallbeispiel Meissen

Manufaktur verschafft sich industrielle Lieferbereitschaft

Von Andreas Capellmann und Sophia Strathmann*

Während sich große industrielle Serienfertiger derzeit darauf einstellen, Kundenwünsche mit Industrie 4.0 Technologien in Richtung Losgröße 1 zu bewegen, ist dies bei Manufakturen wie Meissen seit Jahrhunderten Programm. Meissen arbeitet nun daran, die Durchlaufzeiten deutlich zu beschleunigen und die Lieferbereitschaft über das gesamte Portfolio hinweg auf Industrieniveau zu erhöhen. Durch den Einsatz der Advanced Planning & Scheduling Software DISKOVER von SCT Supply Chain Technologies konnten bereits große Fortschritte erzielt werden.

Die Staatliche Porzellanmanufaktur Meissen stellt handgefertigten Luxus höchster Güte her. Seit der Gründung in 1710 in Dresden hat sich Meissen in über 300 Jahren von Europas erster Porzellanmanufaktur zu einer internationalen Luxus- und Lifestylemarke weiterentwickelt, die selbst im Mutterland des Porzellans, China, geschätzt wird. Die Kreationen verkörpern eine besondere Schönheit und Sinnlichkeit weit jenseits rein funktionaler Designs und werden so zum Ausdruck eines besonderen Lebensgefühls. Und wer dieses Lebensgefühl liebt, profitiert sogar nachweislich von einer hohen Werthaltigkeit – was das Heer internationaler Sammler belegt – sowie von einem Service der Spitzenklasse: jedes Produkt, das seit 1710 gefertigt wurde, kann auch heute noch nachbestellt werden.


Fallbeispiel Otto Golze

Dispositionsmanagement bei Otto Golze & Söhne mit DISKOVER von SCT

Von Andrea Taufall von Otto Golze & Söhne und Andreas Capellmann von der SCT GmbH

Das Supply Chain Management Team von Otto Golze & Söhne muss Material für jährlich rund 2,9 Millionen Bodenbeläge und Teppiche disponieren. Damit die komplexen Zusammenhänge der Lieferkette einfach zu handhaben sind, setzt Otto Golze auf das Advanced Planning & Scheduling (APS) Tool DISKOVER von SCT. Es zählt zu den funktionsreichsten und damit leistungsstärksten APS-Systemen am Markt und wurde jüngst mit dem Gütesiegel des BME ausgezeichnet. Nach Einführung konnte die bislang normalhohe Lieferbereitschaft von 95% auf nun besonders hohe 98% umgestellt werden – und dies bei signifikant gesunkenen Beständen.

Der Markenartikler Otto Golze & Söhne bietet unter der Hausmarke ASTRA hochwertige Bodenbeläge und Teppiche aus Naturfasern, abgepasste Teppiche, Tür- und Sauberlaufmatten sowie Stufenmatten an. Zudem werden auch Kollektionen für die Marken SCHÖNER WOHNEN und JOOP! entwickelt und europaweit vertrieben. Für 2017 konnte Golze einen Absatz in Höhe von 2,7 Mio. Türmatten und 206.000 Teppichen verzeichnen. Neben Standardprodukten fertigt Golze auch Wunschmaß-Teppiche. Diese jährlich rund 46.000 Bestellungen erfordern schnelle Lieferungen bei Losgröße 1. Durch Quotierungen fordert aber auch der Absatzkanal über Baumärkte die strenge Einhaltung vereinbarter Lieferkontingente, was höchste Lieferbereitschaften über das gesamte Sortiment erfordert. Gleichzeitig schwankt die Nachfrage in allen Bereichen saisonal vergleichsweise stark. Bei einsetzendem Schmuddelwetter – egal zu welcher Jahreszeit – steigt die Nachfrage nach Sauberlaufmatten beispielsweise exponentiell an.

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